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Wie biologischer Pflanzenschutz zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung beiträgt

Geschrieben von: Emily Skivington Emily Skivington

Übersicht:

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN), SDGs (Sustainable Development Goals), sind ein Aufruf zum Handeln, um den Wohlstand der Menschen und des Planeten jetzt und in Zukunft zu fördern. Sie umfassen 17 Ziele, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen abdecken und einen Plan für nachhaltigen Fortschritt bis 2030 vorgeben. Die Landwirtschaft spielt beim Erreichen vieler dieser Ziele eine zentrale Rolle. biologischer Pflanzenschutz, eine natürliche Lösung zur Schädlingsbekämpfung, ist ein wirksames Instrument zur Unterstützung dieser Ziele und bietet eine nachhaltigere Alternative zu chemischen Pestiziden.   

Mit der Landwirtschaft und den landwirtschaftlichen Systemen sind mehrere Ziele verbunden, die im Folgenden aufgeführt sind:   

  • Keine Armut (Ziel 1): Stärkung der landwirtschaftlichen Lebensgrundlagen  
  • Kein Hunger (Ziel 2): ​​Steigerung der nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion  
  • Verantwortungsvoller Konsum und Produktion (Ziel 12): Verringerung der Abhängigkeit von schädlichen chemischen Pestiziden  
  • Maßnahmen zum Klimaschutz (Ziel 13): Verringerung der Umweltauswirkungen landwirtschaftlicher Praktiken  
  • Leben an Land (Ziel 15): Schutz der Biodiversität und der Ökosysteme  

Nachhaltige Landwirtschaft berührt all diese Ziele. Durch die Einbeziehung biologischer Schädlingsbekämpfung in die Schädlingsbekämpfung können diese Ziele besser erreicht werden.  

UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

  

Wie biologischer Pflanzenschutz zur Armutsbekämpfung beiträgt  

Biologischer Pflanzenschutz trägt zu Ziel 1 bei, indem er die Landwirtschaft nachhaltiger und widerstandsfähiger macht. Er kann Kleinbauern dabei unterstützen, Ernteverluste durch Schadorganismen zu reduzieren und ihr Einkommen nachhaltig zu steigern. So wird die Ernährungssicherheit gewährleistet und die Widerstandsfähigkeit gegenüber klimatischen und nicht-klimatischen Herausforderungen gestärkt. Darüber hinaus ermöglicht er den Landwirten, ihre wirtschaftlichen Chancen und ihren Marktzugang zu verbessern. Beispiele:  

  • Höhere und zuverlässigere Erträge: Eine wirksame biologische Schädlingsbekämpfung sorgt für bessere Ernten und eine höhere Nahrungsmittelverfügbarkeit und höhere Einnahmen.  
  • Bessere Gesundheits- und Arbeitsbedingungen: Die Minimierung der Belastung durch schädliche Chemikalien verringert Gesundheitsrisiken und gewährleistet das Wohlbefinden der Landwirte.   
  • Marktzugang: Pflanzen, die ohne oder mit weniger Chemikalien produziert werden, haben das Potenzial, auf Premiummärkten verkauft zu werden.  
  • Mehr Beschäftigungsmöglichkeiten: Die lokale Nachfrage nach biologischen Pflanzenschutzmitteln kann das Wachstum lokaler Agrardienstleister und Händler fördern, ländliche Unternehmen gründen und die lokale Wirtschaft ankurbeln.  

Lösungen zur biologischen Schädlingsbekämpfung können ländlichen Gemeinden den Weg aus der Armut erleichtern, indem sie die Produktivität steigern und neue Einkommensmöglichkeiten schaffen.  

Wie biologischer Pflanzenschutz die Ernährungssicherheit stärkt  

Die Einführung und Ausweitung biologischer Schädlingsbekämpfungsmethoden trägt zum zweiten Ziel bei, den Welthunger zu bekämpfen. Schadorganismen und Krankheiten schädigen Nutzpflanzen, beeinträchtigen die Qualität der Produkte und können zu Ertragseinbußen führen. Dies stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Ernährungssicherheit dar, insbesondere in gefährdeten Regionen. Die biologische Pflanzenschutz bietet einen langfristigen, nachhaltigen Ansatz mit natürlichen Produkten und nützlichen Organismen zur Eindämmung von Schädlingspopulationen. Diese Methoden tragen dazu bei:  

  • Förderung nachhaltiger Produktion: Biologischer Pflanzenschutz passt zu integrierten Schädlingsbekämpfungsstrategien (IPM) und hilft Landwirten, ihre Abhängigkeit von synthetischen Pflanzenschutzmitteln langfristig zu reduzieren. Die Erhaltung der Pflanzengesundheit bei gleichzeitiger Senkung der Inputkosten erhöht die langfristige Rentabilität von Lebensmittelproduktionssystemen und trägt zu einer stabilen Lebensmittelversorgung bei.   
  • Reduzierung von Resistenzen: Der Einsatz biologischer Schädlingsbekämpfungsmethoden verringert das Risiko der Resistenzentwicklung bei Schadorganismen erheblich und reduziert den Bedarf an höheren Pestiziddosen oder neuen Chemikalien. Dies gewährleistet eine dauerhaft wirksame Schädlingsbekämpfung, verhindert erhebliche Ertragsverluste, die durch Kontrollversagen entstehen können, und trägt so zu einer konstanten Lebensmittelproduktion bei. 
  • Spezifische Zielausrichtung: Manche biologische Pflanzenschutzprodukte suchen aktiv nach Schadorganismen. Bei Chemikalien müssen sich Landwirte darauf verlassen, dass sie die Chemikalie genau an der richtigen Stelle ausbringen und darauf vertrauen, dass der Schädling auf die Chemikalie trifft. Diese Präzision reduziert Ernteschäden effektiver, schützt Ertrag und Qualität, trägt direkt zur Nahrungsmittelverfügbarkeit bei und reduziert Nachernteverluste.   

Durch die Bekämpfung zerstörerischer Schadorganismen auf eine Weise, die die Ökosysteme schützt, trägt der biologische Pflanzenschutz dazu bei, die Agrobiodiversität zu erhöhen, eine stabile Nahrungsmittelproduktion sicherzustellen und die globale Ernährungssicherheit zu gewährleisten.   

Wie biologischer Pflanzenschutz eine verantwortungsvolle Produktion fördert  

Der Einsatz biologischer Pflanzenschutzmethoden unterstützt Ziel 12 einer verantwortungsvollen Produktion. Ziel 12 betont die Nutzung natürlicher Ressourcen, die das Kernprinzip des biologischen Pflanzenschutzes darstellt. Es fordert außerdem einen umweltverträglichen Umgang mit Chemikalien und Abfällen. Der biologische Pflanzenschutz trägt zu diesem Ziel bei durch:  

  • Minimierung des Einsatzes chemischer Substanzen: Die Entscheidung für eine biologische Schädlingsbekämpfung anstelle chemischer Pestizide trägt zur Verringerung der chemischen Verschmutzung bei.  
  • Förderung der Biodiversität: Im Gegensatz zu vielen chemischen Pestiziden verunreinigt die biologischer Pflanzenschutz weder Boden, Wasser noch Luft und unterstützt so eine stärkere Biodiversität in der Umwelt.  
  • Sicherere Lebensmittel: Biologische Pflanzenschutzmethoden hinterlassen kaum oder gar keine Rückstände und verringern so das Risiko für die menschliche Gesundheit.  

Durch die Integration biologischer Schädlingsbekämpfung und die Verringerung der Abhängigkeit von chemischen Pestiziden kann die Pflanzenproduktion verantwortungsvoller gestaltet werden und die langfristige Nachhaltigkeit der Landwirtschaft besser unterstützt werden.  

Wie biologischer Pflanzenschutz den Klimaschutz unterstützt  

Die Verringerung der Abhängigkeit von chemischen Pestiziden unterstützt Ziel 13 des Klimaschutzes. Konventionelle Landwirtschaft, die chemische Pestizide einsetzt, trägt zu Treibhausgasemissionen bei. Hier einige Beispiele:  

  • Die Herstellung von Pestiziden: Sie werden aus fossilen Brennstoffen gewonnen und ihre Herstellung umfasst energieintensive Prozesse, bei denen Treibhausgase freigesetzt werden.  
  • Anwendungsmaschinen: Zum Versprühen und Verteilen von Chemikalien sind Traktoren, Sprühgeräte und Bewässerungssysteme erforderlich, die üblicherweise mit fossilen Brennstoffen betrieben werden.  
  • Bodendegradation: Der Einsatz von Pestiziden kann die Bodengesundheit negativ beeinflussen und seine Fähigkeit zur Speicherung und zum Kreislauf von Stickstoff verringern.  
  • Einsatz synthetischer Düngemittel: Stickstoffdünger, die das Treibhausgas Distickstoffmonoxid freisetzen, werden häufig zusammen mit Pestiziden eingesetzt.  

Durch die verstärkte Nutzung biologischer Pflanzenschutzmethoden und die Reduzierung des Chemikalieneinsatzes kann der COXNUMX-Fußabdruck der Landwirtschaft minimiert werden. Dies trägt auch dazu bei, vielfältigere und widerstandsfähigere Ökosysteme zu schaffen, die sich besser an den Klimawandel anpassen können.   

Wie biologischer Pflanzenschutz die Artenvielfalt fördert  

Biologischer Pflanzenschutz ermöglicht mehr Artenvielfalt Durch die Gewährleistung des Zusammenlebens verschiedener Arten wird Ziel 15 direkt unterstützt. Chemikalien aus Pestiziden können in Gewässer gelangen und das Leben im Wasser sowie die Trinkwasserverfügbarkeit beeinträchtigen. Die Minimierung des Einsatzes chemischer Pestizide trägt zum Schutz nützlicher Insekten und Bodenmikroben bei, die bei der Bestäubung, Schädlingsbekämpfung und Bodengesundheit eine Rolle spielen. Dies trägt zu einem gesünderen Ökosystem bei, beugt Ungleichgewichten vor und ermöglicht eine bessere Bodenfruchtbarkeit und Wasserqualität, was wiederum zu höheren Ernteerträgen und einer verbesserten Ernährungssicherheit beiträgt.   

Mit biologischem Pflanzenschutz die Ziele für nachhaltige Entwicklung erreichen  

Die Integration biologischer Schädlingsbekämpfung in landwirtschaftliche Verfahren kann dazu beitragen, die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Zwar bestehen noch einige Herausforderungen, doch die kontinuierliche Weiterentwicklung biologischer Pflanzenschutzmethoden ist ein wesentlicher Weg zu einer widerstandsfähigeren und nachhaltigeren landwirtschaftlichen Zukunft. Landwirte können durch den Einsatz natürlicher Lösungen zu einem gesünderen Planeten und einem sichereren Lebensmittelsystem beitragen und gleichzeitig langfristige gesundheitliche und wirtschaftliche Vorteile erzielen. 

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