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Chiles Markt für Bioinputs: Nachhaltige Landwirtschaft durch Zusammenarbeit vorantreiben

In ganz Lateinamerika suchen die Länder nach neuen Wegen, um eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Chiles Markt für biologische Betriebsmittel entwickelt sich zu einem Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, öffentlichen Einrichtungen, Industrie und Landwirten die Entwicklung und Anwendung biologischer Pflanzenschutzlösungen vorantreiben kann.

Wie der Markt für biologische Betriebsmittel in Chile wächst

Chiles Bioinput-Sektor verzeichnet ein kontinuierliches Wachstum, was auf einen Fokus auf Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft hindeutet. Die exportorientierten Obst- und Gemüsesektoren des Landes haben die Erzeuger dazu ermutigt, nach Lösungen zu suchen, die dazu beitragen, internationale Rückstandsstandards zu erfüllen und gleichzeitig die Bodengesundheit und die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen zu verbessern.

Das Rote Chilena von Bioinsumos Sie dient als zentrale Plattform für die Zusammenarbeit von Akteuren auf nationaler Ebene. Um Landwirte zu unterstützen, hat das chilenische Netzwerk „Red Chilena de Bioinsumos“ (Rote Chilenische Bioinsumos), das über 200 Akteure verbindet, ein Ökosystem für biologische Betriebsmittel geschaffen. Dieses Netzwerk bietet Raum für Dialog, Innovation und die Entwicklung politischer Maßnahmen, die den Einsatz natürlicher Lösungen in der Landwirtschaft fördern. Der kooperative Ansatz trägt dazu bei, Chile als regionales Vorbild für nachhaltige landwirtschaftliche Innovationen zu positionieren.

Vertreter von CABI und des chilenischen Netzwerks für BioInputs am CABI-Stand auf der zweiten Technologiemesse für biologische Schädlingsbekämpfung
Von links nach rechts: Dr. Lorena Barra, Dr. Yelitza Colmenarez, Direktorin des CABI-Zentrums für Lateinamerika und die Karibik, Dr. Maribel Paradas Ibanez, Präsidentin des chilenischen Netzwerks für Bioinputs, und Dr. Steven Edgington, Teamleiter des Biopestizidprogramms von CABI auf der zweiten Technologiemesse für biologische Schädlingsbekämpfung in Chile.

INIA Chile: Wissenschaft näher an die Landwirte bringen

Das Chilenisches Institut für Agrarforschung (INIA) spielt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in praktische Feldlösungen.

INIA betreibt eine international anerkannte mikrobielle Genressourcenbank mit über 2,150 Mikroorganismen-Depots. Diese Bank konserviert und erforscht Tausende von Mikroorganismen-Stämmen mit potenziellen Anwendungen in der Landwirtschaft. Die Arbeit unterstützt die Entwicklung natürlicher Lösungen für Pflanzenschutz und Bodengesundheit sowie den Technologietransfer an Landwirte und die Förderung widerstandsfähigerer Agrarsysteme.

Vertreter von INIA und CABI nehmen an der ersten Technologiemesse für Bioinputs in Chile teil.
Von links nach rechts: Dr. Manuel Muñoz, Forscher am INIA Remehue, und Dr. Yelitza Colmenarez, Direktorin des CABI-Zentrums für Lateinamerika und die Karibik, auf der ersten Technologiemesse für Bioinputs in Chile.

Chile und CABI: Stärkung der internationalen Zusammenarbeit

Als CABI-MitgliedslandChile beteiligt sich an Initiativen zur Förderung nachhaltigerer landwirtschaftlicher Praktiken. Diese Partnerschaft trägt zur Entwicklung sichererer Pflanzenschutzlösungen bei, und Chiles Erfahrungen liefern wertvolle Erkenntnisse für die globale Diskussion über die Ausweitung des Einsatzes von Biokraftstoffen.

Die Red Chilena de Bioinsumos ist eine CABI BioProtection Portal assoziieren Unterstützung der Vernetzung der chilenischen Bioinput-Community mit einer globalen Plattform, die Landwirte, Berater und politische Entscheidungsträger bei der Identifizierung biologischer Pflanzenschutzmittel aus mehr als 50 Ländern unterstützt.

Laut Yelitza Colmenarez ist die Zusammenarbeit mit der CABI BioProtection Portal stellt eine Chance dar, die Sichtbarkeit und den Zugang zu verlässlichen Informationen über die in Chile verfügbaren biologischen Lösungen zu verbessern. „Teil von zu sein CABI BioProtection Portal „Es trägt dazu bei, Chiles Ökosystem für biologische Betriebsmittel mit einem globalen Netzwerk zu verbinden, das sich für eine nachhaltigere Landwirtschaft einsetzt. Außerdem schafft es Möglichkeiten, das Bewusstsein für biologische Lösungen zu schärfen und deren Verfügbarkeit zu verbessern“, betonte sie.

Eine gemeinsame Vision für nachhaltige Landwirtschaft

Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen bietet der chilenische Markt für Bioinputs ein Beispiel dafür, wie Zusammenarbeit Innovationen in konkrete Wirkung umsetzen kann. Die Erfahrungen des Landes zeigen, dass eine nachhaltige Transformation der Landwirtschaft nicht isoliert gelingt, sondern auf den gemeinsamen Anstrengungen verschiedener Akteure beruht, die zusammenarbeiten, um eine nachhaltigere und widerstandsfähigere Zukunft für die Landwirtschaft zu gestalten.

Im Video erfahren Sie mehr darüber, wie die Zusammenarbeit die Entwicklung und Anwendung biologischer Lösungen in Chile fördert.

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