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CABI BioProtection Portal startet in Ungarn

Thema: BioProtection-Portal

Wir freuen uns, den Start von bekannt zu geben CABI BioProtection Portal in Ungarn. Diese Informationsquelle zur biologischen Schädlingsbekämpfung erweitert ihre Reichweite weltweit.

Angesichts des Ausstiegs aus synthetischen Pestiziden suchen ungarische Landwirte nach alternativen, nicht-chemischen Schädlingsbekämpfungslösungen – eine Herausforderung, die in ganz Europa weit verbreitet ist. Ungarns florierender Agrarsektor trägt erheblich zum Bruttoinlandsprodukt bei (3.5 % im Jahr 2019). Für diejenigen, die nachhaltige landwirtschaftliche und gartenbauliche Ansätze suchen, bietet die CABI BioProtection Portal kann wichtige Informationen liefern. Es enthält Details zu in Ungarn erhältlichen Biopestiziden.

Die Markteinführung baut auf der langjährigen Beziehung von CABI zu Ungarn auf. CABI arbeitet mit ungarischen Universitäten, Forschungsinstituten und Pflanzenschutzbehörden seit vielen Jahren auf der biologischen Bekämpfung von Schädlingen. Seit dem Jahr 2000 betreibt die Organisation außerdem ein gemeinsames Forschungslabor bei der Pflanzenschutzdirektion in Hodmezovasarhely in Südungarn. 

Eine wertvolle Quelle für Landwirte, die Informationen über Biopestizide in Ungarn suchen

Immer mehr Belege deuten darauf hin, dass bestimmte Arten chemischer Pestizide in der Landwirtschaft ernsthafte Probleme für die Umwelt und die menschliche Gesundheit verursachen. Die CABI BioProtection Portal ist besonders nützlich für Landwirte, die nach nicht-chemischen Schädlingsbekämpfungsmethoden suchen. Diese Ansätze reduzieren die Umweltbelastung und erfüllen die Anforderungen der Verbraucher nach gesünderen und sichereren Lebensmitteln sowie die Export- und Marktstandards.

Das Portal bietet Nutzern aktuelle Informationen zu bundesweit registrierten und verfügbaren Bioprotektionsprodukten. Das Portal ist auf mehreren Geräten und in den Landessprachen, einschließlich Ungarisch, zugänglich und hilft Landwirten und Agrarberatern in Ungarn. Es hilft bei der Identifizierung, Beschaffung und korrekten Anwendung von Biokontrollmitteln und Biopestiziden für ihre spezifischen Pflanzenschädlingsprobleme. Der kürzlich gestartete neue Portal-Website macht diese Online-Ressource noch benutzerfreundlicher.  


Der Start in Ungarn fördert das Wachstum des Portals und unterstützt eine nachhaltige Landwirtschaft und Schädlingsbekämpfung.

Dr. Ulrich Kuhlmann, Executive Director, Global Operations bei CABI, sagte: „Es ist eine wahre Freude, Ungarn im CABI BioProtection Portal zu sehen. Dadurch wird die geografische Reichweite dieser Informationsressource in ganz Europa weiter erweitert. Wir hoffen, dass Landwirte und Berater in Ungarn den Wert dieser Informationsquelle erkennen und sie regelmäßig nutzen, um ihr Wissen über biologische Bekämpfungsmöglichkeiten zu erweitern und ihre Entscheidungen zur Schädlingsbekämpfung zu leiten.“ 

„Unser Ziel ist es, mit dem Portal das Bewusstsein und die Akzeptanz nachhaltigerer Ansätze zur Schädlingsbekämpfung weltweit zu steigern. Der derzeit weit verbreitete Einsatz chemischer Pestizide allein zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen ist weder wirtschaftlich noch ökologisch nachhaltig, insbesondere wenn man die durch den Klimawandel verschärften Auswirkungen berücksichtigt.“ 

„CABI unterstützt Landwirte bei der Anpassung durch Projekte, die auf Fachwissen in den Bereichen digitale Entwicklung und Pflanzengesundheit basieren. Produkte wie die CABI BioProtection Portal Förderung biologischer Ansätze zur Schädlingsbekämpfung.“

Dr. Stefan Toepfer, Biokontrollwissenschaftler bei CABI und Leiter des ungarischen Labors, sagte: „Es ist schön zu sehen, dass Ungarn der CABI BioProtection Portal-Initiative beigetreten ist. Ich glaube, dass Ungarn mit seinen vielfältigen Agrarsystemen und landwirtschaftlichen Betrieben viel zu bieten hat. Ich gehe davon aus, dass die ungarischen landwirtschaftlichen Beratungsdienste das Portal als wichtige Referenz für den umweltfreundlichen Pflanzenschutz nutzen werden.“

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