Schädlinge und Klimawandel: auf der Natur beruhende Lösungen um Risiken zu vermeiden

Schädlinge und Klimawandel: auf der Natur beruhende Lösungen um Risiken zu vermeiden

Two farmers effected by climate change in a crop field

Pest solutions and climate change are hot topics that are closely interlinked. Climate change is creating extreme weather and shifts in seasons. It’s degrading the quality of the land and soil. This can make crops weaker but make pests stronger.

Climate change speeds up the way that plant pests move around the planet. A warm environment helps them to spread further. Increased humidity allows these pests to thrive in new locations. 

With a 2°C temperature increase, the number of insect pests may rise. Insects might have one to five additional life cycles per season 

The impact on agriculture 

In agriculture, we are now seeing alarming types of pest hazards. Fall armyworm (Spodoptera frugiperda) infestations that spread across entire continents. Locust swarms that are the size of Luxembourg. Pests like tomato leafminer (Tuta absoluta or Phthorimaea absoluta) that can destroy up to 90% or more of tomato crops. 

These increased pest hazards pose a huge threat to people working in agriculture and threaten farmer incomes and global food security. 

Chemical pest solutions and climate change 

To fight the pests, farmers, gardeners and growers often use synthetic pesticides. However, they are often bad for the environment and can kill beneficial insects, particularly bees. It also damages fragile ecosystems including soils and rivers. This can weaken plants’ natural resilience to climate change. 

Chemical pesticides also account for around 1-4% of greenhouse gas emissions. These emissions make climate change worse. They come from the production and transportation of chemical pesticides. Both of these use fossil fuels intensively. 

Furthermore, increased temperatures pose challenges to chemical products. It makes some pesticides less effective, such as Pyrethroids, which are chemicals that kill insects, including mosquitoes. 

Nature-based solutions and climate smart agriculture for pest control 

Many growers are now considering alternatives. These include natural pest solutions and climate smart agriculture. They want to stop plant pests as well as protect the environment. They see the benefit of choosing more eco-friendly solutions. 

Two specific approaches can improve agricultural systems. The first is Nature-Based Solutions. The second is Climate Smart Agriculture. 

These solutions enhance natural processes and ecosystem services. These services are the benefits to humans and wildlife provided by a healthy natural environment. 

Nature-based solutions are good for agriculture and the environment. They combat the effects of climate change. They involve working with nature to address challenges in society. They benefit human well-being and biodiversity. They protect, restore or manage natural ecosystems. 

Climate smart agriculture techniques support farmers to: 

  • make agricultural systems more sustainable 
  • reduce the impacts of climate change 
  • reduce the emissions that cause climate change 
  • prevent biodiversity loss and improve soil health 

Schädlingsbekämpfung und Klimawandel sind wichtige Themen, die stark verzahnt sind.  Der Klimawandel bedingt extreme Wetterlagen und saisonale Verschiebungen sowie die Degradierung von Böden. Das kann die Kulturen schwächen aber Schädlinge stärken. 

Der Klimawandel beschleunigt die Art und Weise wie sich Pflanzenschädlinge global verbreiten und eine erhöhte Temperatur beschleunigt deren Ausbreitung. Erhöhte Luftfeuchtigkeit erlaubt es diesen Schädlingen sich in neuen Lebensräumen zu etablieren. 

Mit einem Temperaturanstieg von 2°C könnte die Anzahl von Insektenschädlingen ansteigen. Insekten könnten eine bis fünf zusätzliche Generationen haben. 

Der Effekt auf die Landwirtschaft 

In der Landwirtschaft sehen wir jetzt alarmierende Zeichen von Gefahren durch Schädlinge. Befall mit dem Herbstheerwurm (Spodoptera frugiperda) welcher sich in ganzen Kontinenten ausbreitet. Heuschreckenschwärme von der Grösse Luxemburgs. Schädlinge wie die Tomatenminiermotte (Tuta absoluta oder Phthorimaea absoluta) welche mehr als 90% der Kulturen vernichten können. 

Diese erhöhten Gefahren durch Schädlinge bedingen ein hohes Risiko für Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, das Einkommen der Landwirte und die globale Ernährungssicherheit. 

Chemischer Pflanzenschutz und der Klimawandel 

Um die Schädlinge zu bekämpfen nutzen Landwirte und Gärtner oft synthetische Pestizide. Diese sind jedoch oft schlecht für die Umwelt und töten Nützlinge, insbesondere Bienen. Sie schaden auch fragilen Ökosystem einschliesslich Böden und Gewässer. Dies kann die natürliche Resilienz der Pflanzen gegenüber dem Klimawandel schwächen. 

Chemische Pestizide sind auch für 1-4% der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Diese Emissionen verschlimmern den Klimawandel. Sie stammen aus der Produktion und dem Transport der chemischen Pestizide. Beide nutzen fossile Energien intensiv. Darüber hinaus können chemische Pestizide bei erhöhten Temperaturen zu Problemen führen. Diese reduzieren die Effektivität einiger Mittel wie beispielsweise der Pyrethroide, die Insekten töten, einschliesslich Mücken. 

Auf der Natur basierende Lösungen und klimagerechte Landwirtschaft für die Schädlingsbekämpfung 

Viele Landwirte denken jetzt über Alternativen nach. Diese schliessen natürliche Lösungen zur Schädlingsbekämpfung und die klimagerechte Landwirtschaft ein. Sie wollen Schädlinge stoppen, aber auch die Umwelt schützen. Und sie sehen die Vorteile der ökologischen Lösungsansätze. 

Zwei spezifische Ansätze können landwirtschaftliche Systeme verbessern. Der erste ist der Einsatz natürlicher Lösungen zur Schädlingsbekämpfung. Der zweite ist die klimagerechte Landwirtschaft. Diese Lösungsansätze verbessern natürliche Prozesse und Ökosystemleistungen. Diese Leistungen sind zum Wohl von Mensch und Natur und werden von einer gesunden Umwelt bereit gestellt. 

Auf der Natur basierende Lösungen sind gut für die Landwirtschaft und die Umwelt. Sie gehen gegen die Effekte des Klimawandels an. Sie bedeuten mit der Natur zu arbeiten um gesellschaftliche Herausforderungen zu adressieren. Sie bringen Vorteile für den Menschen und die Biodiversität. Sie schützen natürliche Ökosysteme, oder stellen diese wieder her. 

Techniken der klimagerechten Landwirtschaft unterstützen Landwirte dabei: 

  • landwirtschaftliche Systeme nachhaltiger zu machen 
  • die Effekte des Klimawandels zu mildern 
  • die Emissionen, die den Klimawandel verursachen zu reduzieren 
  • Verluste in der Biodiversität zu verhindern und die Bodengesundheit zu verbessern 
Nature based solutions diagram
Image credit: Oxford University

 Eine klimagerechte Landwirtschaft kombiniert eine Reihe von Praktiken und Technologien. Sie steigert die Produktivität der Landwirtschaft nachhaltig. Sie erhöht unsere Fähigkeit uns an den Klimawandel anzupassen.  Sie reduziert ausserdem Treibhausgasemissionen wo immer möglich. 

Produkte zur biologischen Schädlingsbekämpfung sind ein wichtiger Aspekt der klimagerechten Landwirtschaft. Genauso wie der integrierte Pflanzenschutz (IPM). Investoren und global tätige Nahrungsmittelkonzerne schauen nach Produkten der biologischen Schädlingsbekämpfung. Sie sehen diese Technologien als naturnahe Ansätze und als eine Gelegenheit zu investieren 

National Food security and climate change
Image credit: FAO

Die Rolle von Produkten zur biologischen Schädlingsbekämpfung für einen sicheren, klimafreundlichen Anbau 

Natur-basierte Lösungen der Schädlingsbekämpfung und klimafreundlicher Anbau haben weniger Probleme verglichen mit alternativen Ansätzen. Diese Lösungen schliessen den Einsatz von biologischen Mitteln zur Schädlingsbekämpfung ein. Diese Mittel finden Sie auf dem CABI BioProtection Portal. 

Um resilienter gegenüber den Gefahren des Klimawandels zu werden können Landwirte verschiedene Ansätze verfolgen: 

Produkte zur biologischen Schädlingsbekämpfung

Biologische Mittel und Techniken sind essentielle Werkzeuge für die Anpassung an den Klimawandel. Sie vermeiden Emissionen bei der Produktion von chemischen Pestiziden. Sie helfen Ernten zu verbessern. Und sie erhalten die Biodiversität auf dem Hof. 

Ökologische Landwirtschaft 

Ökologische Landwirtschaft ist ein wichtiger Teil des klimafreundlichen Anbaus. Er schliesst eine Reihe von Aktivitäten ein: 

  • Schutz vor Erosion 
  • Vermeidung der Verschmutzung von Gewässern 
  • Erstellung und Erhaltung von natürlichen Barrieren so wie Laub, Steinen und Bäumen  

Integrieren von Arten 

Die Landwirte müssen in landwirtschaftlichen Systemen die Natur in den Fokus rücken. So können sie die natürlichen Ressourcen schützen, von denen sie abhängen. Siekönnen zum Beispiel natürliche Gegenspieler der Schädlinge nutzen welche helfen können Schadpopulationen zu reduzieren und Kulturen zu schützen. 

Bestimmte Arten balancieren sich in einem System gegenseitig aus. Landwirte können diese Interaktionen zwischen Arten unterstützen um sich an den Klimawandel anzupassen. Dies schliesst den Schutz von Organismen wie beispielsweise Nützlinge – die natürlichen Feinde von Schädlingen. Diese Technik hilft invasive Arten zu kontrollieren. Sie hilft landwirtschaftlichen Systemen sich anzupassen. 

Siehe unseren blog on biocontrol für weitere Informationen. 

Entdecke mehr über Produkte zur biologischen Schädlingsbekämpfung auf dem CABI BioProtection Portal.